gehaltene Vorträge 2014 - Astronomischer Arbeitskreis Freigericht e.V.

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gehaltene Vorträge 2014

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Vortrag vom
05.12.2014:

Thema:

Astro Rückblick

Am Freitag, den 05.12.2014 werden in der Sternwarte der Kopernikusschule Freigericht Werner Klug, Dr. Reinhard Zerzawy und Hermann von Eiff die Ergebnisse ihrer astrofotografischen Tätigkeit vorstellen.
Gezeigt werden Aufnahmen aus heimischen Gefilden, aus Spanien und aus Namibia.
Der Eintritt ist wie immer frei. Bei gutem Wetter sind Beobachtungen mit dem Fernrohr der Sternwarte möglich.
Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.

Vortragende: Hermann von Eiff, Werner Klug, Dr. Reinhard Zerzawy

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Vortrag vom 07.11.2014:

Thema:

Wie war das noch mit dem Urknall?

E
ines der schwierigsten Themen in der Kosmologie ist die Frage nach dem Beginn unseres Universums.
Als Kopernikus 1543 die Sonne in den Mittelpunkt der Welt gesetzt hatte, glaubten viele Wissenschaftler über 350 Jahre an ein statisches, ewiges und unendliches Universum.
Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts begann diese Vorstellung langsam zu bröckeln.  Viele herausragende Wissenschaftler haben mit Experimenten, Beobachtungen und Theorien dazu beigetragen und unsere Vorstellung von einem statischen in ein dynamisches Universum gewandelt.
In diesem Vortrag wird der Versuch unternommen, die heutigen Erkenntnisse und Vorstellungen über den Beginn unseres Universums darzustellen. Wie weit tragen die heutigen Theorien und wo und warum versagen sie, wenn wir uns dem Zeitpunkt des Urknalls nähern.

Vortragender: Werner Klug


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Vortrag vom 10.10.2014:

Thema:

Im Rollstuhl durchs Universum – Leben und Werk von Stephen Hawking

Im Alter von 20 Jahren, mitten im Studium, erkrankter er an ALS, einer fortschreitenden lähmenden Nervenkrankheit, mit der Aussicht auf ein baldiges Lebensende. Er begriff, dass es noch eine Reihe wertvoller Dinge gab, die er noch tun könnte. Er arbeitete sich zielstrebig in die damals junge Kosmolgie ein. Bereits seine Doktorarbeit errang in der Fachwelt Aufsehen und wurde preisgekrönt.
Zunehmende Lähmung zwang ihn in einen Rollstuhl und ab dem 30. Lebensjahr begann die Stimme zu versagen. Dennoch entwickelte er sich zu einem der berühmtesten theoretischen Physiker. Er beschrieb aufsehenerregende Modelle für Schwarze Löcher, die Entstehung und das Schicksal des Universums und bemühte sich um eine große, alles vereinende physikalische Theorie.
Er publizierte ca. 200 wissenschaftliche Arbeiten, verfasste Fach- und Populärbücher mit einer Gesamtauflage von rund  30 Millionen, darunter Bestseller wie  "Eine kurze Geschichte der Zeit" und  "Das Universum in der Nußschale". Zuletzt war er zusammen mit seiner Tochter sogar als Kinderbuch-Autor erfolgreich.

Dr. Reinhard Zerzawy wird im Plauderton und allgemeinverständlich diese Ausnahme-Biographie schildern.

Vortragender: Dr. Reinhard Zerzawy

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Vortrag vom 12.09.2014:

Thema:

Die Entwicklung des modernen Weltbilds: Eine kurze Geschichte der Astronomie

Seitdem der Mensch denken kann, hat die Astronomie sein Bewusstsein und Handeln beeinflusst. Hatte er anfangs den Wunsch, den Willen der Naturgewalten zu erkennen und möglichst auch zu seinem Vorteil zu nutzen, erkannte er doch bald Regeln und Abläufe, wie z. B. den Lauf der Sonne und des Mondes, die Jahreszeiten usw. und teilte sein Leben danach ein. Ausgehend von der zunächst praktischen und religiös-mystischen Bedeutung entwickelte sich die Astronomie zu einer Wissenschaft, die im wahrsten Sinne des Wortes die uns bekannten Grenzen von Raum und Zeit gesprengt hat.

Hermann von Eiff wird das Thema in 2 Teile aufteilen: Im ersten Teil am 12.09.2014 geht es um die Entwicklung der Astronomie von der Vorzeit bis zum Mittelalter.

Im zweiten Teil wird es an einem öffentlichen Abend 2015 um die Entwicklung nach dem Mittelalter bis zur Neuzeit gehen.

Vortragender:
Hermann von Eiff
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Vortrag vom 13.06.2014:

Thema:

Atmosphärische Erscheinungen: Wie kommt es zu Polarlichtern und dem Airglow?

Die Astronomen, wie auch wir Hobbyastronomen, betrachten oft Objekte, die im Bezug auf unsere alltäglichen Vorstellungen fast unendlich weit entfernt sind. Jedoch gibt es auch spannende Phänomene in der Nähe der Erde zu beobachten und zu verstehen. So beleuchtet das Thema des heutigen Abends, einen Bereich der auch zu den Themengebieten der Physik unseres Planeten und der Atmosphäre gehört.
Polarlichter kennt man oftmals nur aus den Medien oder vielleicht von eigenen Reisen in die Nähe des Polarkreises.
Jedoch sind Polarlichter auch hin und wieder bei uns in Mitteleuropa zu beobachten. In unseren Breiten dann in einer blutroten Farbe, so dass die Menschen des Mittelalters sie für Vorboten kommenden Unheils betrachteten.
Die frühesten Berichte über Polarlichter sind über 2000 Jahre alt, jedoch hat man erst in den letzten 50 Jahren mithilfe der Raumfahrt begonnen, ihre Entstehung besser zu verstehen. Die für die Entstehung der Polarlichter verantwortlichen Prozesse haben speziell heutzutage enorme Einflüsse auf unsere technisierte Gesellschaft. Im schlimmsten Fall sind neben der Störung von Radio- oder Fernsehempfang, Störungen des Flugverkehrs oder im extremen Fall der Ausfall ganzer Stromnetze möglich.

Vortragender:
Marcus Werner
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Vortrag vom 16.05.2014:

Thema:

Beobachtungen am Sternenhimmel für jedermann

Auch in der beobachtenden Astronomie, die dem Laien zugänglich ist, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einiges verändert. Hat man sich noch vor zehn bis fünfzehn Jahren lediglich mit drehbaren Sternkarten am Himmel orientiert, so gibt es heute eine Reihe von Hilfsgeräten und Techniken, die uns bei der Suche am Himmel unterstützen. Hierüber gibt M. Pieke einen Überblick.

Außerdem stellt die Astro AG der Kopernikusschule ihre Projektarbeit "Uranusbeobachtung 2013/2014" vor.

Vortragender:
Michael Pieke
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Vortrag vom 11.04.2014:

Thema:

Gibt es Leben im All?

Schon im frühen Altertum blickten die Menschen voller Ehrfurcht zum bestirnten Nachthimmel auf und stellten sich die Fragen: Wer sind wir? Wo kommen wir her? Sind wir allein in der Welt? Gibt es auf den Sternen auch Leben, auch Menschen?

Heute können wir auf einige der Fragen schon Antworten geben, es tauchen aber immer neue Fragen auf: Was ist Leben? Wie entstand Leben? Wo könnte es im Weltall Leben geben? Können wir mit anderen Verbindungen aufnehmen, wenn es sie gibt? Und noch viele anderen Fragen.
Auf einige Fragen soll gezeigt werden, welche Antworten wir inzwischen glauben geben zu können – und an welchen noch viel zu erforschen ist.

Vortragender: Johannes Münzel

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Vortrag vom 14.03.2014:

Thema:

Und der Himmel ist voller Kreise

Die Bewegung der Himmelskörper war seit Jahrtausenden Faszination und Rätsel zugleich. Erste Denkansätze der Antike zeugen von der Erkenntnis, dass am Himmel alles in Drehung ist. Doch erst ab dem 17. Jahrhundert wurden die Bewegungsgesetze am Himmel zunehmend verstanden.

Und was sich da alles um sich selbst oder um andere Objekte dreht: Die Erde und ihr Klima, die Erdachse mit ihrer Präzession, Monde um Planeten, Planeten um Sonnen, Sterne in ihrer Galaxie. Die Groß-Planeten Jupiter und Saturn bieten faszinierende Ring-Phänomene. Künstliche Raumsonden nutzen komplexe Kreisbahn-Elemente wie Lagrange-Punkte und Swing-by-Manöver, um ferne Himmelskörper zu erkunden. Und nicht zuletzt lässt uns heutige Amateur-Phototechnik die Himmelskreise in Sternspur-Aufnahmen und Zeitraffervideos eindrucksvoll sichtbar machen.

Zu Beginn wird wie üblich der Sternenhimmel im März erläutert.

Vortragender: Dr. Reinhard
Zerzawy

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Vortrag vom 14.02.2014:

Thema:

Die Dunkle Seite des Lichts – Lichtverschmutzung: Wenn die Nacht zum Tag wird

Künstliches Licht ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Ohne künstliches Licht wäre unser heutiges Leben so nicht denkbar. Aber das künstliche Licht hat auch seine Schattenseiten. Astronomen sind auf einen dunklen Himmel angewiesen, der nicht von künstlichen Lichtquellen aufgehellt ist, um die schwachen Objekte im Kosmos zu beobachten. Die Evolution des Lebens hat sich mit einem ausgeprägten Tag-Nacht Rhythmus entwickelt und ist auf ihn angewiesen. Viele Untersuchungen zeigen die negativen Einflüsse, wenn die Nacht zum Tag wird. Auch die Gesundheit des Menschen wird beeinträchtigt, wenn die Dunkelheit der Nacht fehlt.

Am 14. Februar sollen diese Aspekte an dem Vortragsabend des Astronomischen Arbeitskreises Freigericht an der Sternwarte der Kopernikusschule erörtert werden.

Vortragender: Werner Klug
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Vortrag vom Freitag, den
17.01.2014:

Thema:
Ich lebte im 18. Jahrhundert: Charles Messier

Vortragender:
Siegfried Langstrof
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